Tourismus in Norwegen

norway tourismDie eindrucksvolle Natur Norwegens lockt jedes Jahr tausende von Touristen nach Norwegen. Das Nordkap und der Geirangerfjord gehören zu den meistbesuchten Touristenattraktionen des Landes; auch die traditionelle Postschifflinie entlang der Westküste, die Hurtigruten, hat sich zu einem Touristenmagneten entwickelt.
Wer von Oslo aus nach Bergen, also an die Westküste fährt, durchquert die Provinz Telemark. Von den Straßen oder der Strecke der Bergenbahn, die Höhen von mehr als 1.000 Meter über dem Meeresspiegel erreichen, lassen sich dort selbst im Hochsommer die schneebedeckten Gipfel in wenigen Metern Entfernung betrachten. Neben dem bekannten Holmenkollen mit seinen Skisprungschanzen und dem Olympia-Ort Lillehammer weist Norwegen, das als die Wiege des Skilaufes gilt, viele attraktive Skigebiete auf.

  norway bagpackerDer nördlich von Dombås gelegenen Hochgebirgspark Dovrefjell, mit dem 2286 m hohen Berg Snøhetta ist nicht nur ein ausgezeichnetes Wander- und Wintersportgebiet, sondern auch eine der wenigen Regionen Europas, in der es noch freilebende Moschusochsen gibt.Nor9 Besonders beliebt bei Alpinisten ist der größte zusammenhängende Kontinentalgletscher Jotunheimen mit den beiden höchsten Berggipfeln des Landes, Galdhøpiggen und Glittertind.
Trekkingtouren können tagelang durch die bergige Tundrenlandschaft des Hochplateaus Hardangervidda unternommen werden.Die Insel Røst auf den Lofoten beherbergt mit rund 2,5 Mio. Brutvögeln den größten Vogelfelsen Norwegens. Weit weniger Vögel brüten auf der südwestlich von Ålesund gelegenen Vogelinsel Runde. Diese Insel ist jedoch mit Brücken mit dem Festland verbunden und daher für Touristen und Wissenschaftler leicht zu erreichen.

Die Geographie Norwegens

norway mountainsDie Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells, geprägt. 26 Gipfel liegen über 2.300 m. Die höchste Erhebung des Festlandes ist der Galdhøpiggen mit 2.469 m. Er liegt im Gebirgszug Jotunheimen.Die circa 25.000 km lange Atlantikküste (mit den Küsten aller Inseln über 80.000 km) besteht aus unzähligen schmalen und tiefen Buchten, die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Ohne diese Fjorde und Buchten ist die Atlantikgrenze nur 2.650 km lang. Die Grenze zu Schweden ist 1.619 km lang, die zu Finnland 727 km und die zu Russland 196 km. Ungefähr 150.000 Inseln umgeben das Land, die wohl bekanntesten Inselgruppen sind die Lofoten und Vesterålen. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur. Mit einer Fläche von 365 km² ist der Mjøsa-See der größte Binnensee. Der längste Fluss des Landes, die Glomma, ist 601 km lang und mündet in den Oslofjord. Als größte bewohnte Insel weist die Statistik die Hinnøya (2204 km²) in Nord-Norwegen aus.

  norway waterfallNeben Oslo (550.000 Einwohner) hat Norwegen vier weitere Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern; das sind Bergen, Trondheim, Stavanger und die sogenannte "Doppelstadt" Fredrikstad/Sarpsborg. Zum Königreich Norwegen gehören neben dem kontinentalen „Hauptland“ (hovedlandet) auch die im Nordatlantik bzw. Nordpolarmeer gelegene Inselgruppe Svalbard mit Spitzbergen und der Bäreninsel, sowie die Insel Jan Mayen im Nordatlantik. Unter norwegischer Verwaltung steht ferner die Bouvetinsel im Südpolarmeer. Sie gilt jedoch nicht als Teil des Königreichs Norwegen, sondern als „Nebenland“ (biland). Darüber hinaus werden zwei Gebiete südlich des 60. Breitengrades von Norwegen jeweils als biland beansprucht, die jedoch als norwegisches Hoheitsgebiet international nicht anerkannt sind. Es handelt sich um die Peter-I.-Insel im Südpolarmeer und das so genannte Königin-Maud-Land in der Antarktis, ein Sektor des Antarktischen Kontinents zwischen 20° West und 45° Ost.

Sprachen in Norwegen

norway vikingNorwegisch ist eine nordgermanische Sprache, z.T. stark geprägt vom Mittelniederdeutschen. Die Schriftsprache teilt sich in zwei Varietäten: Etwa 85–90 % der Einheimischen schreiben Bokmål (wörtlich: 'Buch-Sprache') oder Riksmål (deutsch: Reichsnorwegisch, Standardnorwegisch), ein Idiom, das als von verschiedenen ostnorwegischen Mundarten beeinflusste Variante des Dänischen anzusehen ist.
Etwa 10–15 % schreiben Nynorsk ('Neu-Norwegisch'). Diese Sprache, die bis 1929 als Landsmål bezeichnet wurde, ist seit 1885 als zweite offizielle Schriftsprache anerkannt. Sie wurde von Ivar Aasen aus den Dialekten des westlichen Teils des Landes geformt und wird heute vor allem an der Westküste, in der Fjordregion und in Teilen von Telemark verwendet. In der Schule müssen norwegische Schüler sowohl Bokmål als auch Nynorsk lernen. Als gesprochene Sprache spielen die Dialekte heute noch immer eine große Rolle.

  norway bergenNeben Norwegisch werden vor allem im Norden des Landes von den nationalen Minderheiten noch Samisch und Finnisch gesprochen. In den Kommunen mit überwiegend samischer Bevölkerung ist Samisch seit 1992 auch Schulpflichtfach.
Norweger lernen wahlfrei meist Deutsch oder Französisch und obligatorisch Englisch als Fremdsprachen in der Schule. Deutsch war bis in die 50er Jahre traditionell die erste Fremdsprache in Norwegen. Heute ist Englisch der Verbreitung nach die erste Fremdsprache, vor Deutsch als zweiter Fremdsprache und Französisch als dritter Fremdsprache. Englisch, Deutsch und Französisch haben einen offiziellen Status als „Primärfremdsprachen“ und können z.B. als Dissertationssprachen in allen Fächern an den Universitäten verwendet werden. Zunehmend wird auch Spanisch als zweite oder dritte Fremdsprache gelernt.

Bootsführerschein

norway boatsBereits seit dem 01. Mai 2010 wurde in Norwegen systematisch die Bootsführerscheinpflicht eingeführt. Zunächst brauchen alle Reisenden, die vor dem 01. Januar 1980 geboren sind, keine Angst zu haben, denn für sie gilt die neue Regelung nicht. Aus diesem Grund wird es zunächst auch nur ganz wenige unserer Mitreisenden betreffen, da eigentlich immer ein älterer Reiseteilnehmer an Bord ist. Die Bootsführerscheinpflicht bezieht sich ab

  norway boatdiesem Zeitpunkt auch nur auf Boote mit einer Länge von über 26 Fuß und einer Motorisierung von mehr als 25 PS. Es ist also eine sehr moderate Einführungsphase. Wir empfehlen jedoch, sich bereits jetzt auf schärfere Bestimmungen einzustellen. Wer die Absicht hat, auch in den nächsten Jahren nach Norwegen zu fahren und gern ein gut motorisiertes Boot nutzt, sollte sich dringend um den Erwerb des Bootsführerscheines kümmern.

Das Klima Norwegens

NorwayIn Norwegen trennt der Gebirgszug der Skanden den schmalen humid geprägten Küstenstreifen im Westen vom kontinental geprägten Klima im Osten. Norwegens Westküste hat für diese nördliche Breite ein ausgesprochen mildes und feuchtes Klima. Der Grund dafür ist der Golfstrom, der relativ warmes Wasser aus niederen Breiten bis weit nach Norden strömen lässt. Die Küste bleibt deshalb auch den gesamten Winter über weitgehend eisfrei, und die mildernde Wirkung des Meeres ist – bedingt durch auflandige Winde – auch in den Lufttemperaturen (ca. −5 °C bis +2 °C) zu spüren. Die vom Meer aufgenommene Feuchtigkeit regnet an der Westseite der Gebirge ab.

  NorthernlightsSo zählt die Stadt Bergen zu den regenreichsten Städten in Europa. Im Lee der Gebirge sind die Niederschlagsmengen eher gering. Die Niederschlagsmenge nimmt von Süden nach Norden ab und ist entlang des gesamten Küstenstreifens im Mai deutlich geringer als im Herbst. Je weiter man ins Landesinnere kommt, umso stärker ist das Klima kontinental geprägt. Die Niederschläge nehmen ab, die Temperaturen sind im Sommer höher, im Winter dagegen deutlich niedriger. Die Temperaturamplitude ist hier also wesentlich ausgeprägter als jene an der vom Golfstrom beeinflussten Westküste.

Fischerei und Walfang

FishingNorwegen gehört zu den größten Fischerei-Nationen der Welt. Die norwegische Fischereizone reicht bis zu den Bänken von Neufundland. Gefangen werden vorwiegend Dorsch, Hering, Schellfisch, Makrele und Garnelen. Daneben hat in den vergangenen 20 Jahren die Fischzucht in so genannten Aquakulturen an Bedeutung erlangt. Vor allem Lachs und Kabeljau werden dort gezüchtet. Fisch und Fischprodukte nehmen 5,3 % des Gesamtexports des Landes ein und sind somit der drittgrößte Exportartikel, nach Öl, Gas und Metall. Norwegen verfügte daneben über eine sehr lange Walfang-Tradition.

  WaleMit dem Verbot des kommerziellen Walfanges 1986 ist dieser Wirtschaftszweig weitgehend in der Bedeutungslosigkeit versunken. Daran ändert auch nicht, dass Norwegen gegen das kommerzielle Walfangverbot der Internationalen Walfangkommission IWC von 1986 Widerspruch eingelegt hat und somit nicht daran gebunden ist. Norwegen betreibt als eines von wenigen Ländern weltweit nun erneut kommerziellen Walfang – wenn auch in vergleichsweise geringem Umfang. Dies findet international großen Widerspruch und wird unter anderem auch von der Europäischen Union kritisiert.

Alkoholmonopol

alcohol Norwegen betreibt eine überaus restriktive Alkoholpolitik. Alkoholische Getränke ab 4,8 Vol.-% können nicht in Supermärkten oder Discountern gekauft werden, sondern nur in eigens vom Staat errichteten Läden, genannt Vinmonopolet. Solche Geschäfte findet man in den meisten Städten. Die Preise liegen dabei erheblich über dem in Deutschland, Österreich oder der Schweiz üblichen Niveau. Eine Sonderstellung nehmen Getränke mit niedrigem Alkoholanteil ein. Dabei entscheidet jede norwegische Gemeinde individuell über den Verkauf. Dadurch können unter anderem einige Biere auch in gewöhnlichen Supermärkten erworben werden. Der Alkoholverkauf im Vinmonopol ist an normalen Werktagen bis 18 Uhr, an Samstagen bis 15 Uhr möglich. In Supermärkten kann man bis 20 Uhr Werktags und bis 18 Uhr Samstags Bier kaufen. Ein Verkaufsverbot gilt grundsätzlich an offiziellen Feier- und Wahltagen. Sämtliche alkoholische Getränke und Zigaretten werden nur an Personen ab 18 Jahre abgegeben, und das Trinken in der Öffentlichkeit ist verboten. Um Alkohol zu konsumieren, muss man sich auf einem Privatgrundstück befinden. Die Preise für ein Bier („Øl“) in einem gewöhnlichen Gastronomie-Betrieb liegen im mittleren bis hohen einstelligen Euro-Bereich, in Einzelfällen auch darüber. Üblicherweise sind wenigstens fünf Euro zu zahlen.

  beerfestivalLange Tradition haben in Norwegen die so genannten Weihnachtsbiere („Juleøl“). Solche Biere gibt es in großer Zahl in allen nordischen Ländern; alleine in Norwegen sind mehrere Dutzend Sorten erhältlich. Sie sind schwerer und dunkler als gewöhnliche Biere. Schon zu Wikingerzeiten prostete man mit Bier um die Wintersonnenwende zu Ehren der nordischen Götter. Christliche Kreise versuchten in den 1960er-Jahren erfolglos das Juleøl zu verbieten. Norwegen verbraucht jährlich rund 4,4 l reinen Alkohol pro Kopf und zählt damit zu den Ländern mit dem niedrigsten Pro-Kopf-Konsum von Alkohol (Deutschland: 10,2 l pro Kopf). Selbst der Spirituosen-Konsum ist mit 2,9 l pro Kopf deutlich niedriger als in anderen Ländern (Deutschland: 5,7 l pro Kopf).[15] Mit rund 0,40 Euro für ein gewöhnliches 0,2-l-Glas erhebt Norwegen außerdem die europaweit höchste Biersteuer (Deutschland: 0,019 Euro). Die norwegischen Alkoholbestimmungen sind für Nordeuropa keineswegs unüblich. Finnland und Schweden sind für eine ähnlich strikte Politik bekannt. Allerdings liegt das Preisniveau in den beiden Nachbarländern heute deutlich niedriger als in Norwegen. Daher ist in grenznahen Regionen zu Norwegen ein regelrechter Alkoholtourismus zu beobachten, der nur schwer zu kontrollieren ist. In diesem Kontext ist unter Norwegern die ironische Bezeichnung „süßer Bruder“ für Schweden längst etabliert.

Über uns

Wir betreiben unser eigenes Camp mit viel Liebe und Erfahrung. Die Anlage wird von begeisterten Anglern geführt. Der deutsche Gastgeber ist fast täglich mit den Gästen zum Fischen und kann Ihnen immer mit ein paar Tipps zur Seite stehen. Mit über 20 Jahren Erfahrung finden wir immer die fischreichsten Stellen für Sie.

Kontakt

Tel.:    +49 (0) 351 - 833 7376
Mobil:  +49 (0)172  - 900 7348
Fax:    +49 (0)0351 - 833 8693
eMail: info@norge-fishing-club.com

Sollten Sie niemanden im Büro erreichen sind wir gerade für Sie unterwegs. Sie erreichen uns in jedem Fall auf der Mobilfunknummer.

Adressen

Norge-Fishing Club Norway AS

Campadresse
Vedvikveien 24, 7993 Gutvik, Norwegen
Styretsleder: Mike Redelius

Norwegische Post-& Rechnungsadresse
c/o Reinhard Witt
Postboks 179 Sentrum
7801 Namsos

Deutsche Postadresse
Seewiesenweg 8
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